Torschützen

Christopher Klaszka 6 Tore
Christoph Herl 4 Tore
Alexander Kossmann 2 Tore
Michael Bock 1 Tor
Michael Pfann 1 Tor

Terminkalender

11.09.2010 15:00 Uhr (A) TSV Rain/Lech (10. Spieltag, BayLiga)
18.09.2010 15:00 Uhr TSV Aindling (11. Spieltag, BayLiga)
26.09.2010 17:00 Uhr (A) FSV Erlangen-Bruck (12. Spieltag, BayLiga)
02.10.2010 15:00 Uhr SV Seligenporten (13. Spieltag, BayLiga)

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Saison 1999/2000

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1. Spieltag / 31.07.1999

FT Schweinfurt - SpVgg Bayreuth 5:4 (4:0)

Aufstellung FT Schweinfurt
Eisend - Fritscher - Hart, Hirschmann - Buttner, Böhm, Schneider (77. Memmel), Drescher, Akguen - Prowald (70. Keller), M. Full (65. S. Full)
Aufstellung SpVgg Bayreuth
Praschil - Helldörfer - Dittwar (46. Weiß), Hornung (36. Schiller) - Angrick (43. Pöhlmann), Angerer, Steinlein, Dippold, Weith - Thomas, Kaufmann
Tore:1:0 Akguen (11.) 2:0 3:0 Prowald (32./41.) 4:0 M. Full (45.) 5:0 Prowald (57.) 5:1 Kaufmann (70.) 5:2 Angerer (78.) 5:3 Thomas (82.) 5:4 Angerer (88.)
Zuschauer:450
Schiedsrichter:Winkler (Pommelsbrunn)

In SpVgg-Deckung regierte das Chaos
4:5 zum Landesliga-Saisonstart bei FT Schweinfurt

Von Peter Rost
Einen Schuss vor den Bug bekamen die Meisterschafts-Hoffnungen der SpVgg Bayreuth gleich im ersten Punktspiel der Landesliga Nord bei den „Freien Turnern" in Schweinfurt: Mit 4:5 (0:4) zogen die Gebelein-Schützlinge überraschend den Kürzeren.

Bereits am kommenden Mittwoch um 18.30 Uhr eröffnet sich den Altstädtern die Möglichkeit zur Rehabilitierung: Im ersten Heimspiel erwarten Thomas und Co. die hoch gehandelte DJK Waldberg, die ebenfalls zum Auftakt einen Rückschlag hinnehmen musste. Mit 0:2 hatte das Team aus dem Rhön-Grabfeld-Kreis gegen Absteiger VfL Frohnlach das Nachsehen.
Mit einer chaotischen Abwehrleitung lagen die Gelbschwarzen bereits nach 57 Minuten mit 0:5 in Rückstand. Die im Vorjahr fast abgestiegenen Schweinfurter waren besonders läuferisch haushoch überlegen. Doch der lange „platte" Titelaspirant feierte in den letzten 20 Minuten eine wundersame Auferstehung und kam noch auf 5:4 heran. Der Abpfiff erlöste die taumelnden „Freien Turner", die bei Thomas' Freistoß in der 90. Minute knapp dem Ausgleich entgingen.

Ein versöhnliches Ende auch für die 100 mitgereisten SpVgg-Fans - doch nicht beim Trainer: Bei Roland Gebelein saß die Enttäuschung über das „katastrophale Abwehrverhalten" noch tief, „daran können auch die vier Tore nichts ändern, mit denen die Mannschaft wenigstens Charakter gezeigt hat". Gebelein konnte nicht begreifen, „wie desolat einige ihre Defensivaufgaben verrichtet haben. Damit ist in der Landesliga nichts zu holen".

Der Altstädter Trainer tauschte deshalb auch die beiden Manndecker Hornung und Dittwar aus, der sich bei Prowalds Solo zum 2:0 verletzt hatte. Der Schweinfurter Hüne war noch weitere zwei mal erfolgreich. Beim 3:0 ließ er Praschil elegant aussteigen und traf dann fast von der Torauslinie noch ins Netz.

Vom Anpfiff an setzten die furios loslegenden Unterfranken die Spielvereinigung unter Druck. Die Vorstöße der Mittelfeldspieler Büttner und Akguen, die auch das 1:0 produzierten, schufen viel Gefahr. Das aufmerksame FT-Mittelfeld ließ das Bayreuther Angriffsspiel nicht in Schwung kommen. Gerade als die Altstädter das Match offen gestalten konnten, ließ sich die aufgerückte Abwehr an der Mittellinie von Prowald überrumpeln, gegen den auch Praschil nichts ausrichtete. Kurz vor der Pause kam es dann knüppeldick: Prowald spazierte auf dem Weg zum 3:0 fast unbedrängt durch die Abwehr und die folgende Konfusion nutzte Full zum 4:0 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff.

Die nach dem Wechsel sichtlich um mehr Offensivdruck bemühten Gäste wurden nach 57 Minuten erneut ausgekontert. Vorbereiter Full stand klar im Abseits, Praschil wehrte glänzend ab, doch genau auf den Fuß von Prowald, der „abstaubte". Der Bayreuther Schlussmann stoppte ein weiteres Solo von Büttner, und Prowald konnte eine Kopfballchance nicht nutzen. Im Gegenzug traf Kaufmann (70.), was zunächst nur Schweinfurts Trainer Ernst Gehling ernst nahm, der von den Bayreuther Fans belächelt wurde. Doch mit Angerers zweitem Gegentreffer wurden die entkräfteten Schweinfurter sichtlich nervös, während die Wagnerstädter weiter Oberwasser bekamen: Genügend Kraftreserven für ein Power Play waren vorhanden.

Bei den Kugelstädtern ging nach vorne nichts mehr und in der Abwehr war jegliche Ordnung dahin. Dennoch sollte es trotz weiterer Treffer durch Thomas (82.) und wiederum Angerer (88.) für die Altstädter nicht mehr reichen.

[Quelle: Nordbayerischer Kurier, 02.08.1999]

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