Seit der ersten Meisterschaft in der Bayernliga im Jahr 1959 konnte die Altstadt zahlreiche Erfolge feiern. Spieler des Traditionsvereins sorgten auf sowohl auf bayerischer, als auch auf nationaler Ebene für Aufsehen. Mit Hilfe des Statistik-Archivs des Altstadt-Kults wurden die größten Erfolge und Rekorde des erfolgreichsten Fußballvereins Oberfrankens zusammengefasst.

Größte Erfolge

Rekorde

Rekordmeister der Bayernliga

Seit 2014 ist die SpVgg Oberfranken Bayreuth mit insgesamt acht Meistertiteln noch vor dem FC Augsburg, der sieben Mal Bayernliga wurde, Rekordtitelträger in der Bayernliga. Die Mehrzahl dieser Meisterschaften fuhr die SpVgg ein, als die Bayernliga noch die dritthöchste Liga Deutschlands war. Der erste Bayernliga-Titel wurde mit Fritz Semmelmann und Co. im Jahr 1959 gefeiert, im Jahr 1969 bzw. 1971 zauberte dann ein gewisser Manfred Größler sein Team an die Spitze der bayerischen Eliteklasse. In den Jahren 1985 und 1987 konnte eine neue Fußball-Generation um Spieler wie Rüdiger Scheler oder Armin Eck den TSV 1860 München in Schach halten.

Zwei Meisterschaften holten die Altstädter in der viertklassigen Bayernliga, wobei einmal der FC Ingolstadt 04 in einem Kopf-an-Kopf-Rennen auf der Zielgeraden abgehängt (2005) und einmal die ganze Liga vorgeführt wurde (2008) – allerdings mit dem dicken Wermutstropfen, das im Anschluss die Lizenz für die Regionalliga nicht erteilt wurde. Die letzte Meisterschaft in der mittlerweile fünftklassigen und zweigeteilten Bayernliga im Jahr 2014 war gleichzeitig die souveränste: Am Ende hatte das Team von Heiko Gröger 16 Punkte Vorsprung auf den ärgsten Verfolger.

Acht Meisterschaften in der Bayernliga

1959, 1969, 1971, 1985, 1987, 2005, 2008, 2014

Vizemeister der 2. Liga Süd

Die Saison 1978/1979 war die wohl beste in der langen Geschichte der SpVgg – am Ende war sie leider nicht von Erfolg gekrönt. Mit dem TSV 1860 München lieferte sich die Mannschaft von Trainer Heinz Elzner bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft in der zweiten Liga Süd, die zum Aufstieg in die Fußball-Bundesliga berechtigt hätte. Am vorletzten Spieltag hatte man die große Chance, den Löwen die Tabellenführung abzuluchsen, doch bei der 2:4-Heimniederlage gegen den FSV Frankfurt versagten die Nerven im Kollektiv. Durch deinen 5:1-Sieg am letzten Spieltag bei Borussia Neunkirchen blieb zumindest der Trostpreis: die Vizemeisterschaft und damit die Aufstiegs-Relegation.

Relegation um den Aufstieg in die Bundesliga

In Hin- und Rückspiel spielte die Altstadt anschließend gegen Bayer 05 Uerdingen um den Aufstieg ins deutsche Fußball-Oberhaus: die Bundesliga. Im Hinspiel reichte es vor heimischer (Rekord-)Kulisse aber nur zu einem 1:1, wobei den Altstädtern beim Stand von 0:0 ein gültiger Treffer aberkannt wurde. Im Rückspiel in Krefeld kassierten die Altstädter in der Schlussphase das 1:2 und bekamen kurz darauf einen klaren Elfmeter nicht zugesprochen. Uerdingen stieg auf, holte einige Jahre später den DFB-Pokal und spielte im Europapokal, die Altstadt spielte nie erstklassig. Eine der größten Stunden des Vereins war somit gleichzeitig die tragischste.

Zweimal DFB-Pokal-Viertelfinale

Insgesamt 17 Mal spielte die Altstadt in der DFB-Pokal-Hauptrunde – zweimal kam stieß man dabei sogar bis ins Viertelfinale vor. In der Saison 1976/1977 wurden in den ersten Runden Kickers Offenbach (4:4 n.V., 4:1 im Wiederholungsspiel), SSV Reutlingen (2:1), Hassia Bingen (2:1) und der FC Augsburg (2:0) bezwungen. Im Viertelfinale war dann nach einem knappen und unglücklichen 1:2 gegen den damaligen Erstligisten Rot-Weiß Essen mit dem jungen Horst Hrubesch Endstation.

Pokalsieg gegen Bayern München

Drei Jahre später schlug man auf dem Weg in die Runde der letzten Acht erst Preußen Hameln (5:0), dann die SpVgg Au (6:0) und in der dritten Runde im legendärsten Spiel der Vereinsgeschichte den großen FC Bayern München, der in dieser Saison Deutscher Meister wurde, durch ein Tor von Uwe Sommerer mit 1:0. Nach dem Sieg im Achtelfinale gegen die TuS Langerwehe (5:2 n.V.) war dann gegen den FC Schalke 04 Schluss, bei dem man nach tollem Kampf mit 1:3 verlor. Zum bisher letzten Mal konnte man sich im Jahr 2006 für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals qualifizieren (0:2 gegen die Offenbacher Kickers).

Zwölf Jahre 2. Bundesliga

Insgesamt spielte die SpVgg Bayreuth zwölf Jahre lang in der zweiten Bundesliga – und das mit einer fast ausgeglichenen Bilanz: Von insgesamt 458 Spielen wurden 174 gewonnen und 184 verloren, 100 Partien endeten Unentschieden. Auch das Torverhältnis ist mit 727:741 Toren fast ausgeglichen.

 

In der ewigen Tabelle der zweiten Liga nimmt die Altstadt damit derzeit den 26. Platz ein. Bemerkenswert und tragisch zugleich: Nach der um einen Platz besser postierten Union Solingen (die allerdings zwei Saisons mehr in der zweiten Liga gespielt hat) ist die SpVgg die zweitbeste Mannschaft der Zweitliga-Geschichte, die niemals in der Bundesliga gespielt hat.

Höchste Siege

Den höchsten Sieg in einem Ligaspiel seit 1969 fuhren die Altstädter am 34. Spieltag der Landesliga-Saison 1999/2000 gegen die zweite Mannschaft des SC Weismain ein. Weismain stieg am Ende der Saison mit nur einem Sieg, sechs Punkten und 197 Gegentoren (!) ab – und nein, den einzigen Saisonsieg holten die Weismainer nicht gegen die Altstadt, sondern gegen Teutonia Obernau. Ebenfalls denkwürdig war der 6:0-Auswärtssieg beim FC Ismaning am 30. Spieltag in der Bayernliga-Saison 2007/2008, schließlich war bis zur Pause noch kein einziges Tor gefallen.

 

Höchster Derbysieg und höchste Niederlage

Den Rivalen aus Hof sucht man in dieser Statistik allerdings vergebens. Der höchste Sieg gegen die Hochfranken war ein 5:1, wobei dieses Kunststück gleich viermal gelang – zuletzt in der Saison 2007/2008. Übrigens: Seit 1969 unterlag Gelb-Schwarz sechs Mal mit 0:6, zuletzt im letzten Spiel der Regionalliga-Saison 2005/2006 beim SV Darmstadt 98. Auch die höchste Heimniederlage war ein 0:6, und zwar in der Saison 1981/1982 gegen Hertha BSC Berlin.

# Gegner Ergebnis Spielzeit
1. 1. SC Weismain II (A) 9:1 (6:0) 1999/2000
2. FC Memmingen (H) 7:0 (3:0) 1995/1996
3. VfR Mannheim (H) 7:0 (3:0) 1973/1974
4. FC Memmingen (A) 7:1 (2:0) 2007/2008
5. Borussia Neunkirchen (H) 7:1 (3:1) 1978/1979
6. FK Pirmasens (H) 7:1 (3:0) 1977/1978
7. FSV Erlangen-Bruck (H) 6:0 (2:0) 2012/2013
8. FC Ismaning (A) 6:0 (0:0) 2007/2008
9. SpVgg Weiden (H) 6:0 (2:0) 1991/1992
10. VfB Coburg (H) 6:0 (2:0) 1970/1971

(nur Ligaspiele ab der Saison 1969/70 berücksichtigt. Statistik gemäß www.altstadt-kult.de)

Höchste Zuschauerzahlen

Hinsichtlich der Zuschauerzahl im Hans-Walter-Wild-Stadion wird das Relegations-Hinspiel gegen Bayer Uerdingen anno 1979 wohl auf ewig unerreicht bleiben. Über 22.000 Zuschauer verfolgten den Aufstiegskrimi, wobei die Kapazität durch Zusatztribünen erweitert wurde. Zum Sieg verhalf diese großartige Kulisse leider nicht, das wohl wichtigste Spiel der Vereinsgeschichte endete höchst unglücklich mit einem Unentschieden. Neben den Schlagerspielen gegen die Münchner Löwen (Endspiel um die Bayernliga-Meisterschaft 1987) und die Münchner Bayern (Pokalspiel 1980) sind die Schlachten gegen den fränkischen Rivalen aus Nürnberg unvergessen, denen stets über 10.000 Zuschauer beiwohnten.

 

42.000 Zuschauer sahen ein Altstadt-Spiel

Apropos FCN: In der Saison 1977/1978 besuchten sage und schreibe 42.000 Zuschauer (darunter mehrere Tausend Fans aus Bayreuth) das Bayreuther Gastspiel im Stadion am Valznerweiher – mehr Menschen sahen nie ein Spiel mit Altstädter Beteiligung. Nach zweimaliger Führung durch Tore von Breuer und Sommerer unterlag die SpVgg unglücklich mit 2:3. Und wieder Nürnberg: In der Bayernliga-Saison 2004/2005 wurde die höchste Zuschauerzahl seit der Jahrtausendwende erzielt, als über 6.000 Fans den 3:0-Sieg über die Club-Amateure bejubelten. Übrigens: In den 80er Jahren gastierte die Altstadt auch viermal im Berliner Olympiastadion – bei teilweise nur 4.000 Zuschauern mussten die Auftritte in Deutschlands denkwürdigster Sportstätte jedoch mehr an ein Geisterspiel erinnert haben.

# Gegner Zuschauerzahl Ergebnis Spielzeit
1. Bayer 05 Uerdingen 22.000 1:1 (1:1) 1978/1979
2. TSV 1860 München 20.000 3:1 (2:1) 1986/1987
3. FC Bayern München 18.000 1:0 (1:0) 1979/1980
4. 1. FC Nürnberg 15.000 3:4 (0:1) 1975/1976
5. 1. FC Nürnberg 15.000 1:0 (1:0) 1977/1978
6. 1. FC Nürnberg 14.500 3:1 (1:1) 1974/1975
7. 1. FC Nürnberg 14.000 1:1 (0:0) 1979/1989
8. 1. FC Nürnberg 11.500 1:2 (0:1) 1976/1977
9. TSV 1860 München 11.000 3:1 (1:0) 1971/1972
10. FC Bayern Hof 11.000 1:0 (1:0) 1974/1975

(nur Ligaspiele ab der Saison 1969/70 berücksichtigt. Statistik gemäß www.altstadt-kult.de)

Spieler mit den meisten Einsätzen

Seit 1969 hat Herbert Horn die meisten Ligaspiele im gelb-schwarzen Trikot absolviert. Insgesamt steht aber eine andere Altstädter Legende auf dem ersten Platz: Manfred Größler. Der wohl größte Altstädter aller Zeiten hatte schon bis 1962 – und da war „Manne“ noch keine 18 Jahre alt – 17 Spiele für die Altstadt absolviert, in den darauffolgenden Jahren avancierte der unscheinbare Mittelfeldmann dann zur Altstädter Galionsfigur. Insgesamt hat Größler in über 20 Jahren weit über 600 Spiele für „seinen“ Verein bestritten.

 

Dauerbrenner Ingo Walther

Die meisten Einsätze in Folge hat allerdings eine andere Legende gesammelt: Ingo Walther stand zwischen 2006 und 2010 in 122 Ligaspielen in Serie auf dem Platz – und das mit bis zu 40 Jahren! Fritz Semmelmann, der erste „Star“ im gelb-schwarzen Trikot, fehlt mangels Statistiken in dieser Kategorie – es ist jedoch davon auszugehen, dass er nicht weit hinter Größler stehen würde.

# Spieler Einsätze Zeitraum
1. Herbert Horn 481 1969-1983
2. Manfred Größler 421 1969-1982
3. Wolfgang Mahr 409 1973-1987
4. Klaus Gebhardt 386 1981-1994
5. Rüdiger Scheler 383 1978-1992
6. Rolf Kaul 341 1969-1980
7. Udo Konradi 332 1981-1993
8. Uwe Sommerer 321 1973-1986
9. Werner Thomas 321 1989-2005
10. Heinz Schneider 268 1985-1995

(nur Ligaspiele ab der Saison 1969/70 berücksichtigt. Statistik gemäß www.altstadt-kult.de)

Spieler mit den meisten Toren

Zwar führt Manfred Größler auch in diesem Fall die Rangliste an, jedoch hat Größler in seiner Karriere erheblich mehr Tore erzielt als hier ausgewiesen – schließlich hatte er seine treffsichersten Jahre ausgerechnet in dem Zeitraum, in dem die Statistiken fehlen. In den drei Saisons von 1966 bis 1969 erzielte Größler beispielsweise sagenhafte 81 Treffer, insgesamt hat er über 300 Ligatreffer gesammelt.

Uwe Sommerer: 102 Tore in der zweiten Liga

Seinen bekanntesten Treffer erzielte Uwe Sommerer zwar im DFB-Pokal, doch auch im Ligabetrieb sorgte der „Knacker“ bundesweit für Aufsehen: Von seinen 137 Toren erzielte Sommerer 102 nämlich in der zweiten Liga, womit er den zwölften Platz der ewigen Torjägerliste in Deutschlands zweithöchster Spielklasse einnimmt. Zweimal wurde Sommerer in der Torjägerliste Zweiter, und zwar in der Saison 1977/1978 (25 Tore) und der Saison 1978/1979 (24 Tore). Mit Manfred Größler ist noch ein zweiter Altstädter in der Liste der Rekordtorjäger vertreten (Platz 46 mit 76 Toren; Stand: Februar 2015).

0,8 Tore pro Spiel für Francis Kioyo

Die beste Torquote kann Francis Kioyo aufweisen: Der ehemalige kamerunische Nationalspieler, der von 2011 bis 2013 in Landesliga und Bayernliga 40 Mal für die Altstadt auflief, erzielte dabei 32 Treffer und kommt somit auf 0,8 Einschüssen pro Partie. Ein anderer Rekord wurde erst vor kurzem gebrochen: Dominik Stolz traf in der laufenden Regionalliga Saison in neun Spielen hintereinander – damit überholte er Werner Thomas, dem dieses Künststück in der Saison 1999/2000 gelang.

# Spieler Tore (Einsätze) Zeitraum
1. Manfred Größler 174 (449) 1961-1982
2. Werner Thomas 154 (288) 1989-2005
3. Uwe Sommerer 137 (321) 1973-1986
4. Rüdiger Scheler 81 (383) 1978-1992
5. Heinz Schneider 73 (268) 1985-1995
6. Bruno Dvorak 64 (147) 1968-1975
7. Stefan Seufert 57 (214) 2002-2009
8. Wolfgang Breuer 57 (198) 1974-1982
9. Jörg Pötzinger 53 (113) 1994-2002
10. Christopher Klaszka 47 (95) 2009-2012

(nur Ligaspiele ab der Saison 1969/70 berücksichtigt. Statistik gemäß www.altstadt-kult.de)

Spieler mit den meisten Toren (Saison)

Mehr noch als Gerd Müllers magische 40-Tore-Marke in der Bundesliga dürften die 51 Tore, die Werner Thomas in der Landesliga-Saison 1999/2000 erzielt hat, bei der SpVgg auf ewig unerreicht bleiben. Bei 36 Einsätzen ergab das eine Quote von über 1,4 Toren pro Spiel – auf diesem Niveau fast undenkbar. Der Zweitplatzierte, Manfred Größler in der Saison 1968/1969, kann ganze 16 Tore weniger aufweisen. Geholfen hat es trotzdem nicht: Trotz Thomas‘ Saison für die Geschichtsbücher landete die Altstadt in der Tabelle hinter dem 1. FC Sand.

Thomas‘ Siebenerpack gegen Weismain

Aus der Rekordsaison von Werner Thomas stammt auch sein Rekordspiel: Beim 9:1 beim SC Weismain II knipste Thomas sieben Mal, dabei erzielte er sowohl vor der Pause (11., 20., 30.), als auch nach Wiederanpfiff (49., 50., 68.) jeweils einen lupenreinen Hattrick. Und noch verrückter: In derselben Partie verschoss Thomas auch noch zwei Elfmeter! Uwe Sommerer kam im SpVgg-Trikot übrigens höchstens auf vier Treffer, unter anderem im September 1979 im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt – wäre er doch nur drei Monate zuvor auch so treffsicher gewesen!

# Spieler Tore (Einsätze) Spielzeit
1. Werner Thomas 50 (36) 1999/2000
2. Manfred Größler 35 1968/1969
3. Manfred Größler 34 (36) 1967/1968
4. Werner Thomas 30 (27) 1997/1998
5. Jörg Pötzinger 25 (33) 1996/1997
6. Uwe Sommerer 25 (37) 1977/1978
7. Werner Thomas 24 (31) 1998/1999
8. Uwe Sommerer 24 (36) 1978/1979
9. Andreas Fischer 21 (32) 2004/2005
10. Uwe Sommerer 20 (23) 1982/1983

(Statistik gemäß www.altstadt-kult.de)

Saison-Bestwerte

Punktesammler

Mit 90 Punkten (nach Drei-Punkte-Regel) wurde in der Saison 1970/1971 in der Amateurliga Bayern die Bestmarke aufgestellt. In den 34 Saisonspielen gewannen Manfred Größler, Herbert Horn und Co. 29 Mal.

Torjäger

In der 51-Tore-Saison von Werner Thomas stürmte auch das gesamte Team so gut wie nie: Insgesamt 107 Treffer erzielte Gelb-Schwarz gegen Mannschaften wie Waldberg, Kahl, Thiersheim, Strullendorf. Allerdings ohne Happy End: Der 1. FC Sand erzielte noch 15 Tore mehr und landete in der Abschluss-Tabelle knapp vor Bayreuth, und im Aufstiegsspiel gegen den MTV Ingolstadt blieb man ohne Tor (Endstand 0:6).

Zuhause eine Macht

In sechs Spielzeiten blieb die Altstadt vor heimischem Publikum ohne Niederlage, zuletzt in der Saison 2007/2008. Auf fremden Platz konnte man übrigens in keinem Jahr eine weiße West behalten: Weniger als zweimal verloren die Altstädter auswärts nie.

Abwehrriegel

In der Saison 2007/2008 stellten die Altstädter eine weitere Bestmarke auf: Nie kassierten die Altstädter weniger als die 22 Tore in jener Meistersaison. Besonders eindrucksvoll war dabei die Bilanz bei Heimspielen: In den 17 Heimspielen ließ die Altstädter Hintermannschaft gerade einmal vier Treffer zu.

Trivia

Perfekt vom Punkt

Manfred Größler schritt in den in der Statistik verfügbaren Spielen 48 Mal an den Elfmeterpunkt – und traf perfekte 48 Mal. Die zweitmeisten Strafstöße verwandelte Jörg Pötzinger, der bei 18 Versuchen 17 mal traf.

Elfmeterschütze Mahr

In 409 Spielen erzielte Torwart Wolfgang Mahr tatsächlich zwei Tore – beide vom Elfmeterpunkt und beide in einem Spiel, und zwar in der Bayernliga-Saison 1982/1983 im Auswärtsspiel beim TSV Ampfing (Endstand 5:1). Noch kurioser: Im selben Spiel hielt Wolfgang Mahr auf der anderen Seite einen Elfmeter  – vom Ampfinger Torwart Eiben.

 

Alle 18.000 Minuten ein Tor

Mit seinen zwei Elfmetertoren ist Mahr mit 18.097 Minuten pro Tor Schlusslicht in der Kategorie Effektivität, wobei er als Torwart freilich außer Konkurrenz spielt. Direkt vor ihm liegt Rolf Kaul, der in 341 Spielen lediglich fünf Treffer erzielte (5854 Minuten pro Tor) – sein 50-Meter-Kracher im Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg im Februar 1973 zum 1:1 in der 88. Minute bleibt aber unvergessen. Durch ein Tor von Manfred Größler in der Nachspielzeit gewann die Altstadt vor 27.000 Zuschauern noch mit 2:1.

Kartensammler Heinz Schneider

Der Altstädter Kopfballtorpedo Heinz Schneider sammelte in 268 Ligaspielen stolze 66 gelbe Karten – mehr Verwarnungen hat bislang kein Spieler. Auch bei den Zeitstrafen hat Schneider die Nase vorne. Die meisten roten Karten hat mit Udo Konradi aber ein anderer, der fünfmal frühzeitig vom Feld musste. Doch auf Platz zwei mit vier Platzverweisen: Heinz Schneider.