Nur wenige bayerische Fußballvereine können auf eine derartig ereignisreiche Vergangenheit wie die SpVgg Bayreuth zurückblicken. In über 90 Jahren Vereinsgeschichte ging es fast bis ins deutsche Fußball-Oberhaus, aber auch fast bis ganz nach unten. Im Pokal sorgte man für Sensationen, die Rivalen aus Nürnberg und München brachte man nicht nur einmal zum Verzweifeln. Aber auch abseits dieser sportlichen Höhepunkte hat die Altstadt viel zu erzählen!

Kapitel der Altstädter Geschichte

1921 bis 1924


Die Geburtsstunde und ersten Schritte

Die spätere “Grande Dame des oberfränkischen Fußballs” erblickt die Fußball-Welt. Am 23. Juli 1921 verselbständigt sich die Fußballabteilung des TSV Bayreuth als Tuspo Bayreuth-Altstadt.

Die Gründungsväter

K. Altkofer, G. Bauer, M. Bauer, M. Ebner, M. Himsel, F. Neubing, R. Niebler, G. Nützel 1, G. Nützel 2, P. Oßmann, G. Pritschet, H. Pritschet, A. Reusch, G. Sommerer, H. Schill, G. Schmidt, J. Schmidt, G. Walther, J. Wittauer – Erster Vorsitzender: Georg Pritschet

Zur Geschichte unseres Vereins gehört auch ein Straßenclub vom Geseeser Weg: eine Schulbuben-Mannschaft, die echte Derbies gegen andere Altstadt-Straßen-Clubs austrägt. Sie spielen mit aufgepusteten Schweineblasen, haben eine eigene Vorstandschaft und nehmen ihren Sport auch sonst sehr ernst. Der Name dieser Mannschaft: FC Stern.

Kurze Zeit nach unserer Vereinsgründung tritt der FC Stern geschlossen unserem Verein Tuspo Bayreuth-Altstadt bei. Gewissermaßen über Nacht entstehen so mehrere Jugendmannschaften. Damit wird eine Entwicklung eingeleitet, die heute wieder eine große Rolle spielt: die Jugendarbeit.

Durch erneute Abspaltung von der Tuspo entsteht 1925 die Freie SpVgg Bayreuth-Altstadt, die sich dem Arbeiter-Turn- und Sportbund (ATSB) anschließt.

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1925 bis 1932


Heimat Jakobshöhe – Stein auf Stein zum Mythos

Im Herbst 1925 ist es soweit, ein Pachtvertrag wird unterzeichnet und eine jährliche Pacht von 300 Mark an die Besitzer des Grundstücks, H. Glenk und G. Herath, entrichtet. Durch den großen Zusammenhalt der Mitglieder wird in jeder freien Minute bis spät in die Nacht geschuftet, um aus dem Kartoffelacker einen Fußballplatz zu machen. Es wird gegraben, planiert, dräniert, und Kassenhäuschen werden aufgebaut. Am Ende hat man sein Traumziel erreicht, einen richtigen Platz und damit seine Eigenständigkeit erreicht.

In den nächsten Jahrzehnten wird um die Jakobshöhe ein Mythos entstehen, der in ganz Fußball-Deutschland berüchtigt ist. Unter anderem gelingen unter der einzigartigen Stimmung auf der Jakobshöhe Siege gegen den 1.FC Kaiserslautern, den 1.FCN und 1860 München.

Um die gegnerischen Spieler und Schiedsrichter zu schützen, muss später sogar ein Käfig-Gang zum Spielfeld gebaut werden. Geschichten von Schiedsrichtern, die durch das Toilettenfenster direkt in ein Polizeiauto klettern, um “zu flüchten”, männliche Fans mit Stadionverbot, die als Frau verkleidet wieder Zutritt auf “die Höhe” begehren, der Sex-Shop-Betreiber Ronny als Einpeitscher der Fans oder der zur Weißglut gebrachte und um sich spuckende Helmut Haller vom FCA, sind nur einige Anekdoten, die den “Mythos Jakobshöhe” erklären.

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1933 bis 1945


Die SpVgg wird verboten – Unser Verein passt nicht in das Weltbild der Nationalsozialisten

Wie alle Mitglieder des Arbeiter-Turn- und Sportbundes wird 1933 auch die SpVgg von den Nationalsozialisten verboten, das Vereinsgelände versiegelt, später sogar abgebrochen und das Vermögen beschlagnahmt. Von der NSDAP wird ein Nachfolgeverein initialisiert, der FSV (Fußball-Sportverein), der in Grün-Weiß antritt und mit dem sich niemand so recht identifziert, selbst die damaligen Zeitungen bringen keinen einzigen Spielbericht.

Im Mai 1945 ist der Kriegswahnsinn endlich zu Ende. Ein Drittel Bayreuths liegt in Trümmern, darunter 4.500 Wohnungen. In diesem Chaos drängen sich zehntausend Menschen mehr in Bayreuth als vor dem Krieg. 24 Altstädter Fußballer sind gefallen und viele in Gefangenschaft.

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1946 bis 1949


Der Wiederaufbau in Hakenkreuzhosen – Alle packen an und stellen den Verein wieder auf die Beine

Die Traditionslinie der “Freien SpVgg Bayreuth-Altstadt” nimmt nach Ende des Zweiten Weltkriegs die SpVgg Bayreuth 1921 e.V. am 3. November 1945 wieder auf, die den einzigartigen Beinamen “Altstadt” (im Dialekt „Oldschdod“) im Volksmund weiter führt.

In dieser fraglos kargen Zeit muss man sich allerhand Mittel bedienen, um den Spielbetrieb zu gestalten. Unter anderem besorgt man sich vom städtischen Bauhof ausgediente Hakenkreuzflaggen, die sogleich von den Mitgliederfrauen zu Hosen umgenäht werden. So tritt die SpVgg nach dem Krieg in roten Hosen und weißen Hemden an. Auch die Amerikaner helfen und spenden: 1 Luftpumpe, 1 Paar Knieschoner sowie 8 Paar Sportschuhe. Auf der verwilderten Jakobshöhe existiert nur noch eine Wasserleitung, auch hier muss alles wieder neu aufgebaut werden.

Der Nachkriegs-Kader

Schill, Füssmann, Hofmann, Karl, Altkofer, Semmelmann, Körper, Schrödel, Thal, Wittauer, Hacker, Böhm, Bubmann, Hamann, Hösch, Krämer, Melzer, Meyer, Pötzinger, Retsch, Schmidt, Täuber, Thannreuther

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1950 bis 1955


Die Altstädter – Der Stadtteil und sein Verein

Die Verbindung und die Verwurzelung zum Stadtteil Altstadt sind bis in die späten 80er für jedermann sichtbar. Insbesondere, wenn es um die alljährliche Kerwa geht. Berüchtigt ist der Kerwa-Montag, an dem die Spieler entweder zu Fuß oder auf einem Pritschenwagen durch die “Oldschdod” ziehen und viele Geschäfte und Firmen mit Freibier besuchen. In Begleitung von Musikanten wird wortwörtlich wie aus Giesskannen getrunken und die Arbeit wird zur Nebensache.

Altstädter Aufstellung im Jahr 1951

Guhl, Basler, Fischer, Hartmann, Hummel, Kolb, Neubing, Pisiur, Schrödel, Semmelmann, Sommerer, Wippenbeck, Zeitler R.

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1956 bis 1958


Zwei Bayreuther in der Nationalmannschaft – Fritz Semmelmann und Hans “Jumbo” Zeitler bei der Olympiade in Australien

Mit Fritz Semmelmann und Jumbo Zeitler treten zwei Bayreuther zusammen in der deutschen Fußballnationalmannschaft der Amateure bei der Olympiade in Melbourne an. Fritz Semmelmann bleibt sein ganzes Leben der SpVgg treu verbunden.

Jumbo Zeitler, der vom VfB Bayreuth zur SpVgg wechselte, wurde von Sepp Herberger auch in die A-Nationalmannschaft berufen und war neben Fritz Walter, Horst Eckel, Max Morlock und Helmut Rahn im 40er Kader, den Herberger am 1. Mai 1954 an die FIFA für die WM in der Schweiz meldete. Als A-Jugendtrainer führte Hans Zeitler die Mannschaft des 1. FC Bayreuth im Jahre 1967 zum Gewinn des Bayern-Titels. Beiden Spielern gilt der herzlichste Dank und die größte Bewunderung aller Bayreuther Fußballer und Fans.

Altstädter Aufstellung im Jahr 1957

Guhl, Eichmüller, Hacker, Lindner, Rausch, Schif, Semmelmann, Voll, Walther, Weber, Wippenbeck

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1959 bis 1969


Der Aufstieg – Zum ersten Mal in der 2. Liga

1959 gelingt die Vizemeisterschaft – vor den Stadtrivalen FC und VfB – und der erstmalige Aufstieg in die 2. Liga Süd, in der die Mannschaft drei Jahre spielt. Jumbo Zeilter schießt im Aufstiegsspiel in Geislingen das “goldene Tor” zum 2:1 und tausende Bayreuther, die einer eigens organisierten “Drahtfunkübertragung” vor der Milchbar lauschen, fallen sich jubelnd in die Arme.

Altstädter Kader im Jahr 1959

Guhl, Dörfler, Friedrich, Hacker, Heumann, Klingenbeck, König, Lindner, Rausch, Schif, Schott, Semmelmann, Voll, Walther, Weber, Wippenbeck, Zeitler H.

Im Jahr 1969 gelingt erneut der Sprung in die Zweitklassigkeit (damals Regionalliga Süd). Am 24.05.1969 gewinnt die SpVgg gegen Augsburg das Entscheidungsspiel in Ingolstadt sensationell mit 4:0. Ganz Bayreuth feiert und Manne Größler, der mit 35 Toren in 34 Spielen Torschützenkönig wurde, wechselt nicht zum FC Bayern München, sondern bleibt der Altstadt treu – für immer. Nach direktem Ab- und Wiederaufstieg beginnen dann ab 1971 die erfolgreichsten Jahre der SpVgg.

Die Meister-Mannschaft von 1969

Stangl, Bachofner, Dvorak, Größler, Horn, Kauper, Peez, Persau, Ponfick, Samodi, Schirmer, Scholti, Semmelmann, Sonntag, Thau, Ullmann – Trainer: Hahn

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1970 bis 1973


Der FCN, Tschik und der Pfostenbruch – Fränkische Derbies gegen den FCN

Über mehrere Jahre kämpfen die beiden Traditionsvereine leidenschaftlich in der 2. Liga gegeneinander. Am 19.08.1972 trauen die Fans auf der mit 10.000 Zuschauern vollgepackten Jakobshöhe ihren Augen nicht. Beim Aufwärmtraining der Mannschaften geht eineSchuß ans Gebälk und bringt dadurch ein ganzes Tor zu Fall. Auch das andere morsche Tor muss ausgetauscht werden und wird sogar so tief eingegraben, dass selbst der eher körperlich kleine Trainer des 1.FCN, Tschik Cajkovski, mit seinen Fingern die Latte berühren kann.

Am 17.02.1973 gelingt beim ruhmreichen Club der erste Auswärtssieg vor 27.000 Zuschauern, darunter mehreren Tausend aus Bayreuth. In der letzten Spielminute hämmert Manne Größler einen Freistoß in die Maschen und entscheidet damit dieses fränkische Derby zugunsten der Altstadt.

Das Altstädter Aufgebot beim Spiel in Nürnberg 1973

Pradt, Bruchner, Lucas, Kaul, Klinkisch, Grimm, Schäffner, Horn, Größler, Dvorak, Rauh, Böhni – Trainer: Vincze

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1974


Umzug und Rückkehr des verlorenen Sohnes – Hans-Walter Wild macht beides möglich

Am 23. Mai 1974 wird mit einem Freundschaftsspiel der SpVgg gegen Kickers Offenbach die neue Haupttribüne des Städtischen Stadions Bayreuth eingeweiht und damit der Umzug von der Jakobshöhe vollzogen. Hans-Walter Wild gilt als ein großer Förderer des Sports und ist sowohl am Stadionbau als auch bei der “Rückruf-Aktion” bezüglich Bobby Breuers von Wacker Innsbruck wesentlich beteiligt. 2002 wird das Stadion den Namen des legendären Oberbürgermeisters und Altstädters erhalten.

Am 1. Mai 1983 wird Wolfgang “Bobby” Breuer gemeinsam mit seinem langjährigen Spielkameraden Manfred “Manne” Größler in einem Spiel gegen die deutsche Weltmeistermannschaft von 1974 in Bayreuth in würdigem Rahmen verabschiedet. Bis zum heutigen Tag sind Manne und Bobby in Bayreuth unvergessen und werden als wahre Ikonen des nordbayerischen Fußballs verehrt.

Der Altstädter Kader 1974

Mahr, Ruff, Schumbrutzki, Bleckert, Brand, Breuer, Bruchner, Dvorak, Grimm, Größler, Heidenreich, Hofmann, Horn, Kaul, Kauper, Klinkisch, Liedtke, Lucas, Persau, Sichmann, Sommerer – Trainer: Happ

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1975 bis 1979


Fast am Olymp – Aufstiegskampf gegen Uerdingen und die Schiedsrichter

Sportlicher Höhepunkt ist der 2. Platz in der Zweiten Bundesliga Süd 1979, der zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Ersten Bundesliga berechtigt. Hier scheitert man mit 1:1 im Hinspiel im mit mehr als 22.000 Zuschauer ausverkauften Bayreuther Stadion an den Mannen um Friedhelm Funkel und fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters. Das Rückspiel verliert man 1:2 in der Uerdinger Grotenburg-Kampfbahn, unserer Mannschaft wird zehn Minuten vor Schluß beim Stande von 1:2 ein klarer Elfmeter verweigert.

Das Altstädter Aufgebot in der Relegation

Mahr, Hofmann, Bleckert, Brand, Hannakampf, Kaul, Größler, Horn, Brendel, Breuer, Sommerer, Hansen, Dorok – Trainer: Elzner

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1980


 …und der FC Bayern ist seine Terminsorgen los – Paukenschlag im DFB-Pokal

Als einer der größten Tage bleibt der 12. Januar 1980 in Erinnerung, als im DFB-Pokal ein 1:0-Sieg über den amtierenden deutschen Meister FC Bayern München gelingt. Uwe Sommerer ist der Mann des Tages, als er auf schneebedecktem Boden in Gerd Müller-Manier den Ball über die Torlinie grätscht. Zur Belohnung werden einige unserer Helden sogleich abends in das Aktuelle Sport-Studio eingeladen und vor einem Millionen-Publikum gefeiert. Uwe Sommerer belegt bis heute Platz 12 (106 Tore) in der ewigen Torschützenliste der 2. Bundesliga.

Die Altstädter Aufstellung bei der Pokal-Sensation

Mahr, Brendel, Schreml, Bleckert, Kaul, Brand, Breuer, Schmitz, Horn, Größler, Besl, Dorok, Sommerer – Trainer: Elzner

Bayreuth ist im Pokal-Fieber, so hat man selbst im Achtelfinale gegen die unbekannte TUS Langerwehe mehr Zuschauer (7.000), als zeitgleich der 1.FC Köln gegen Darmstadt 98. Erst im Viertelfinale (das auch bereits 1977 erreicht worden war) scheiden die Altstädter unglücklich gegen keinen geringeren als den FC Schalke 04 im Gelsenkirchener Parkstadion aus.

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1981 bis 1989


Die Löwenbändiger vom Roten Main – Neben dem FC Bayern und dem 1.FC Nürnberg einziger Vertreter Bayerns im Profifußball

Nach dem ersten Jahr der eingleisigen Zweiten Bundesliga 1981/1982 muss die SpVgg als Tabellenletzter in die Bayernliga absteigen. Noch zweimal: 1985 und (nach sofortigem Wiederabstieg) 1987 kann danach die Rückkehr in die Zweite Liga gefeiert werden.

Die Meister-Mannschaft von 1985

Mahr, Grüner, Wittenbeck, Bär, Besl, Dittwar, Dollhopf, Eck, Gebhardt, Goldammer, Heidenreich, Jobst, Konradi, Lauterbach, Sachs, Scheler, Sommerer, Stockinger, Thanner, Wohland – Trainer: Beer

Eines der legendärsten Spiele findet am letzten Spieltag der Bayernliga in der Saison 1986/87 statt. Vor 20.000 Zuschauern wird der TSV 1860 München mit 3:1 besiegt und damit die Meisterschaft eingefahren. Die Krönung der Amtszeit des unvergessenen Präsidenten Hans Wölfel. Von 1988 bis 1990 belegt man zwar dreimal in Folge einen Abstiegsplatz, darf aber zweimal aufgrund der nicht erteilten Lizenzen für Oberhausen bzw. Offenbach in der Klasse bleiben, ehe es 1990 zum Abschied aus dem Profifußball kommt.

Das Aufgebot der Löwenbändiger von 1987

Grüner, Dittwar, Goldammer, Gebhardt, Konradi, Stockinger, Weinrich, Schneider, Wolff, Dumpert, Reichel, Scheler. Veletzt: Eck, Wohland – Trainer: Mahr

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1990 bis 2004


Der gelb-schwarze Fahrstuhl – Auf-und Abstiege prägen mehr als ein ganzes Jahrzehnt

Mit dem Abstieg aus der 2. Bundesliga beginnt eine Epoche, in der es einem nicht immer einfach gemacht wird, seinem gelb-schwarzen Herz zu folgen. Gleich im ersten Jahr in der Bayernliga muss man das Relegationsspiel in Feucht gegen Gundelfingen gewinnen, um nicht direkt in die Landesliga durchgereicht zu werden. 1000 mitgereiste Bayreuther feiern, ebenso fahren diese im Jahre 1995 noch zum letzten Aufbäumen und der großen Chance, zumindest wieder die Regionalliga zu erreichen, nach Würzburg. Das Entscheidungsspiel gegen Pforzheim geht aber verloren.

Im Jahre 1997 muss man dann sogar den Abstieg in die Landesliga antreten. 1998 können wir uns nur kurz über den direkten Wiederaufstieg freuen und steigen auch direkt wieder ab. 2001 gelingt uns dann der nachhaltige Wiederaufstieg in die Bayernliga.

Der Altstäter Kader 2001

Praschil, Angerer, Bayreuther, Demel, Dippold, Dittwar, Fischer, Goller, Häfner, Hagen, Händel, Hofmann, Kaufmann, Kolb, Mayer, Pöhlmann, Pötzinger, Richter, Riley, Ruscher, Schiller, Schmidt, Schomers, Stapelfeld, Steinlein, Taschner, Thomas, Wagner, Weith, Wenig – Trainer: Gebelein

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2005 bis 2007


Aufstieg in die Regionaliga Süd – Nach 15 Jahren kehrt die SpVgg auf die nationale Fußball-Bühne zurück

Unter der sportlichen Leitung von Gino Lettieri und dem Präsidenten Heinz Wicklein gelingt der Oldschdod die Meisterschaft und der vielumjubelte Aufstieg. Auch begeistert man in der Regionalliga und in der Qualifikation zum DFB-Pokal die Bayreuther Fußball-Fans mit frischem Offensiv-Fußball.

Nach der Lizenzverweigerung durch den DFB spielt man im Jahr darauf aber wieder in der Bayernliga.

Die Meister-Mannschaft von 2005

Berchthold, Deffner, Konjevic, Mayr, Füßmann, Arancino, Wurster, Demel, Contala, Seufert, Stapelfeld, Fischer, Bock, Sajaia. Trainer: Lettieri

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2008 bis 2010


Beantragung und Abwendung des Insolvenzverfahrens – Der Niedergang und die Auferstehung

Im Jahre 2008 wird man erneut Bayernligameister und damit gemeinsamer Bayernliga-Rekordmeister mit dem FC Augsburg. Doch nach 87 Jahren scheint der Verein am Ende, als die SpVgg im Oktober 2008 einen Insolvenzantrag stellen muss. Doch ein neuer Vorstand, ein neu geschaffener Aufsichtsrat, die Mitglieder und nicht zuletzt die kreativen Fans geben nicht auf, machen deutschlandweit auf das Schicksal ihres Vereins aufmerksam und retten so gemeinsam die SpVgg Bayreuth in einzigartiger und vorbildlicher Manier.

Im Juni 2010 kann der selbst gestellte Insolvenzantrag zurückgenommen werden. Es ist der wohl größte Erfolg abseits des Spielfelds in der langen Geschichte unseres Traditionsvereins.

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Seit 2011


90jähriges Vereinsjubiläum – Feiern der Tradition und Aufbruch zu neuen Ufern

Mit dem Nachwuchsleistungzentrum und der zukünftigen, oberfrankenweiten Kooperation wollen wir den Grundstein für eine vielversprechende Zukunft legen. Ziel ist, die SpVgg Bayreuth mit Ihren Leistungsabteilungen im Männer‐ und Jugendbereich in Abstimmung mit den anderen Fußballvereinen der Region zu dem führenden oberfränkischen Fußballverein zu entwickeln und dabei Rückhalt und Unterstützung durch die Bürger der Region zu finden.

Mittelfristiges Ziel ist die Rückkehr in den bezahlten Fußball und die Etablierung in Deutschlands Sportart Nummer 1. Der Anfang ist gemacht: 2014 stieg die SpVgg, mittlerweile mit dem Zusatz „Oberfranken“ im namen, unter Trainer Heiko Gröger mit großem Vorsprung in die Regionalliga Bayern auf.

Die Meister-Mannschaft von 2014

Freiberger, Sponsel, Ascherl, Brlenic, Eckert, Gashi, Großmann, Heckenberger, Hiemer, Hofmann, Horter, Kayser, Kolb, Nicolaus, Pötzinger, Rinchiuso, Rodler, Root, Schmidt, Schreckinger, Ulbricht, Weiß, Zitzmann, Zivkovic – Trainer: Gröger

Bayreuth und Oberfranken müssen wieder ein fester Bestandteil der deutschen Fußball-Landkarte werden! Wir werden unseren Beitrag dazu leisten.

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