Nach dem wichtigen Heimsieg am Ostermontag gegen Seligenporten steht für die SpVgg Bayreuth am Samstag bereits die nächste Partie im Hans-Walter-Wild-Stadion gegen einen Aufsteiger statt: Um 14 Uhr geht es gegen den TSV 1860 Rosenheim, die genauso wie die Altstädter den Klassenerhalt quasi perfekt machen können.

Beide Mannschaften weisen vor der Partie 39 Punkte auf und können die ominöse 40-Punkte-Marke knacken. „Wir wären dann zwar noch nicht durch, aber es wäre schon ein wichtiger Schritt“, sagt SpVgg-Coach Marc Reinhardt, der sich deshalb allerdings nicht im Vorfeld mit den Gästen aus Rosenheim auf ein Unentschieden einigen würde: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen und spielen gegen Rosenheim auf Sieg.“ Dies gilt auch für das Nachholspiel gegen den 1. FC Nürnberg II am darauffolgenden Dienstag (18.30, Weismain).

In sieben Spielen im neuen Jahr holten die Altstädter in sieben Spielen drei Siege, zwei Remis.

 

Wenn es seiner Mannschaft gelingt, eine ähnliche Leistung wie gegen den SV Seligenporten auf den Platz zu bekommen, dann hätten die Altstädter auch gute Chancen. „Wir wollen natürlich an die Leistung anknüpfen. Es war ein guter Auftritt und die richtige Antwort nach zuvor zwei Niederlagen. Wir sind vor allem nach vorne wieder anders aufgetreten und hätten noch mehr als die drei Tore schießen können. Der Gegentreffer hat mich natürlich geärgert, der hätte nicht sein müssen“, fasst der Trainer den verdienten 3:1-Sieg zusammen. Allerdings, so warnt der Trainer auch, habe Seligenporten nicht seinen besten Tag erwischt – Beleg dafür ist auch die Entlassung des Trainerduos beim SVS nach der Niederlage. „Rosenheim und Nürnberg werden noch einmal andere Gegner.“

Das Aufgebot

Gegen Seligenporten fielen mit Philipp Hannemann (Knieprellung), Steffen Jainta (muskuläre Probleme) und Tobias Weber (Aufbautraining nach Schultereckgelenksprengung) gleich drei Abwehrspieler aus. Alle drei trainierten unter der Woche wieder – wer es letztlich ins Aufgebot schafft, ist allerdings noch nicht klar. „Wir werden kein Risiko eingehen“, sagt Reinhardt, der auch keine Handlungsnot hat – schließlich zeigte der Defensivverbund gegen Seligenporten eine starke Leistung.

Der Gegner

Mit dem TSV 1860 Rosenheim gastiert der formstärkste der vier Aufsteiger im Hans-Walter-Wild-Stadion. Die Mannschaft des erst 29-Jährigen Tobias Strobl verlor nur zwei der letzten elf Spiele, zuletzt blieb man dreimal ungeschlagen und konnte am Ostermontag gegen den 1. FC Nürnberg II einen wichtigen Heimsieg feiern. Am gefährlichsten sind zweifelsohne die beiden Stürmer Sascha Marinkovic (12 Tore) und Danijel Majdancevic (8 Tore). „Das sind zwei richtig gute Stürmer, auf die müssen wir aufpassen.“

Im Hinspiel trennte man sich 1:1, für die Altstadt traf Sebastian Glasner.

Überhaupt zollt Reinhardt dem Gegner Respekt, wenn er sagt: „Sie spielen eine sehr gute Saison und werden mit viel Selbstvertrauen auftreten. Das wird ein schweres Spiel. Wir wollen wieder aus einer geordneten Defensive heraus spielen und vorne ähnlich auftreten wie gegen Seligenporten.“ Und am Ende soll ein Sieg herausspringen – anders als im Hinspiel: Damals trennte man sich 1:1, den Treffer für die Altstädter erzielte Sebastian Glasner vom Elfmeterpunkt.