Mit dem dritten Sieg in Serie wurde es für das Altstädter Landesliga-Team zwar nichts. Durch das 1:1 (1:0) im Heimspiel gegen den FC Vorwärts Röslau bleibt die U23 aber im neuen Jahr ungeschlagen.

Auf dem Kunstrasen in Neudrossenfeld entwickelte sich im ersten Durchgang ein Spiel auf Augenhöhe mit leichten optischen Vorteilen für die Gäste. Das Geschehen spielte sich die meiste Zeit zwischen den Strafräumen ab. Die Torhüter auf beiden Seiten waren weitestgehend beschäftigungslos, da fast alle sich bietenden Chancen über oder neben das Tor gingen. Lediglich SpVgg-Torwart Jonas Hempfling musste einmal nach einem Schuss von Fabian Sturm nennenswert eingreifen. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Altstädtern dennoch die Führung. Nach einem Ballverlust der Gäste am eigenen Strafraum landete der Ball bei Ertac Tonka. Der Angreifer setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und schloss kompromisslos zur Pausenführung für die Gelb-Schwarzen ab. Der zweite Durchgang begann für die Altstädter durchaus vielversprechend. Einige gute Ballgewinne führten zu aussichtsreichen Situationen, jedoch fehlte es vor dem Tor an letzter Konsequenz. Anstatt weiter nach vorne zu spielen, stellte die Heimelf das Fußballspielen ein.

Röslau gleicht aus und macht Druck

Röslau nutzte die Passivität der Gelb-Schwarzen und gewann immer mehr die Oberhand über die Partie. Der verdiente Ausgleich fiel dennoch kurios. Zunächst setzte Jaroslav Smrha einen Kopfball nach Ecke an den Pfosten. Beim anschließenden Klärungsversuch schoss Laurin Michaelis Marco Siniawa an, von dem der Ball in Richtung Tor ging. Zwar konnte Torwart Jonas Hempfling den Ball noch ablenken, so dass  Jannik Reutlinger das Spielgerät auf der Linie wegschlagen konnte. Jedoch zeigte Linienrichterin Marie Mühlbauer an, dass der Ball hinter der Linie war. In der Folge konnten die Gelb-Schwarzen kaum noch Entlastung schaffen. Röslau war am Drücker und hatte durch Walther und Siniawa gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Doch die Altstädter konnten dem Druck der Gäste standhalten, müssen sich aber den Vorwurf gefallen lassen im zweiten Durchgang zu wenig für das Spiel getan zu haben.

Aktuell sieben Punkte Vorsprung

Durch die Punkteteilung haben die Altstädter ihren Abstand auf die Abstiegszone auf sieben Punkte ausgebaut, mit 29 Zählern steht die Mannschaft von Michael Regn weiterhin auf dem elften Platz. Nun wartet ein schwerer Brocken auf die Gelb-Schwarzen: Am kommenden Samstag geht es zur SG Quelle Fürth, die derzeit mit 50 Punkten auf dem zweiten Platz steht.

Statistik

SpVgg Bayreuth II: Hempfling – Peeters, Popp, Michaelis, Reutlinger, Schatz, Schmidt, Stockinger (90. Djordjevic), Gezer, Tonka, Küfner.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt – Knoblauch (86. Lima), Sturm (32. Neumann), Smrha, Hostalek, Ferstl (47. Siniawa), Benker, Schmidt, Jankovsky, Hermann, Walther.

Schiedsrichter: Roland Gawlik (TSV Wilhermsdorf);

Zuschauer: 40;

Tore: 1:0 Tonka (40.), 1:1 Siniawa (62.).