Seit gut zwei Wochen befindet sich die Altstädter U23 in der Vorbereitung auf den zweiten Saisonabschnitt, während dem Coach Michael Regn den Klassenerhalt in der Landesliga schaffen will. Das erste Testspiel steht am kommenden Wochenende statt.

Seit Dienstag, 17. Januar, befinden sich Regn und Co. in der Vorbereitung – für die erste Einheit ließ sich der U23-Coach dabei etwas Besonderes einfallen. Sein Team startete mit einem Box-Training – „unter Anleitung eines Experten, versteht sich. Wir wollten dadurch die Beweungskoordination schulen“, so Regn. Anschließend standen vor allem Konditionseinheiten an. „Die Mannschaft hat mir richtig imponiert, trotz der Minusgrade ziehen alle super mit“, sagt der Trainer. Die erste Einheit auf dem Platz ist für den kommenden Freitag geplant, immerhin steht am darauffolgenden Samstag bereits das erste Testspiel gegen den FC Eintracht Bamberg an. Weitere Gegner in der Vorbereitung sind der FC Pegnitz, Grafenwöhr, Neudrossenfeld, der ATS Kulmbach und der SC Kreuz Bayreuth.

Klassenerhalt als Ziel

Bereits am 26. Februar steht dann mit dem Nachholspiel gegen den Baiersdorfer SV das erste Pflichtspiel an. Die Altstädter U23 überwinterte mit 22 Punkten aus 21 Spielen auf einem Nichtabstiegsplatz, dennoch erwartet Michael Regn eine fordernde Restsaison. „Es ist noch ein sehr weiter Weg“, sagt der Trainer. „Wir haben in der Vorrunde viel Lehrgeld gezahlt, uns aber auch in vielen Bereichen verbessert. Mir ist nicht bange.“ Allerdings hat sich der Kader ein wenig ausgedünnt: Marco Petrovic (FSV Bayreuth), Jan Sebald (TSV Kirchenlaibach), Julius Küfner (BSC Saas) sowie Chris Emmert und Herbert Biste (beide USA) laufen in der zweiten Saisonhälfte nicht mehr für die Altstadt auf. „Trotz der Abgänge sind wir von der Mannschaft überzeugt. Den Spielern, die uns verlassen haben, wünschen wir alles Gute.“

Martin Felser arbeitete schon bei Florian Wurster als Co-Trainer, nun hilft er nach dem Abgang von Philipp Mahr kurzfristig aus.

Philipp Mahr legt Co-Trainer-Amt nieder

„Leider müssen wir in der Rückrunde auch auf Philipp Mahr verzichten“, sagt Regn über seinen scheidenden Co-Trainer, dem es aus beruflichen Gründen nicht mehr möglich war, die für das Amt notwendige Zeit aufzubringen. „Das ist sehr schade, aber wir verstehen die Entscheidung. Er hat uns in den vergangenen Monaten überragend unterstützt, wir wünschen ihm alles Gute!“ Vorerst wird Regn von Martin Felser unterstützt, der schon unter Florian Wurster als Assistenztrainer fungiert hatte. „Er sprang sofort ein, als wir bei ihm angefragt haben. Das ist überragend, vielen Dank an ihn.“ Wer in der Rückrunde als Co-Trainer an der Seite stehen wird, könne man jetzt allerdings noch nicht sagen.